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Zwei Soundarbeiten, die mit dem Material der eigenen Biografie arbeiten: Videoaufnahmen aus der Kindheit und vom 18. Geburtstag bilden die akustische Grundlage. Die beiden Stücke bedingen einander. Das eine existiert nicht ohne das andere. Gemeinsam zeigen sie, wie Erinnerung nicht einfach aufbewahrt wird, sondern sich immer neu formt.
Das Ausgangsmaterial wurde mithilfe selbst entwickelter algorithmischer Tools verarbeitet, eigens programmierte Prozesse, die den Ton schichten, verformen und verfremden. Technik und Inhalt sind dabei untrennbar: Die Art der Verarbeitung spiegelt das wider, worum es inhaltlich geht. Erinnerung als etwas, das sich mit jeder Wiedergabe verändert.
Auch die Titel der Stücke sind Teil des Werks. Das Vertippen auf der Tastatur, der unkontrollierte Einschlag der Finger, gehört zum Konzept. Fehler als Material.
Nr. 5 · 5 min · Erwachsenkdfsdhfdjmadherf "Erinnerung erzeugt keine Vergangenheit. Sie erzeugt dich. Chaotisch. Unklar. Nebelig."
Nr. 7 · 7 min · Kindsiuiuhfusadufnkskmdibi "Erinnerung ist kein Speicher. Sie erfindet. Immer wieder. Was du für wahr hältst war vielleicht nie so."
Entstanden im Rahmen des Werk:Klubs der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, einem offenen Format für junge Kreative zwischen 16 und 26 Jahren. Die Arbeiten wurden am Aktionstag zur Ausstellung Grund und Boden. Wie wir miteinander leben im K21 Düsseldorf öffentlich präsentiert, als QR-Codes im Museum zugänglich.