mine

Ein Gestaltungswettbewerb zum Thema „zwischen Form und Restform" im Lernort Studio Düsseldorf. mine ist eine interaktive Installation, die sich nur bewegt, wenn sie beobachtet wird. Tritt jemand näher, läuft sie schneller und strengt sich an, wie erwartet zu funktionieren.
Alles selbst gebaut: ein Laufroboter auf einem Klann-Mechanismus, die Teile 3D-gedruckt und anschließend von Hand nachbearbeitet und lackiert, bis sie bewusst wie Metall wirken. Er steht auf einem Tisch, den ich für die Ausstellung gebaut habe, mit Ultraschallsensoren in der Oberfläche, verbunden mit einem ESP; je näher ein Besucher kommt, desto mehr strengt er sich an.
Ein Kabel bindet sie an die Steckdose. Die Steckdose hält sie gefangen; sich loszureißen würde sie über die Tischkante tragen. Also läuft sie weiter, an der Stelle und in der Rolle, die ihr zugewiesen wurde, und kommt aus dem Versuch nicht heraus. Genau dort, zwischen der Form und dem, was vom Loslösen übrig bliebe, hält mine sich auf. Was passiert, wenn man versucht zu entkommen?
Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis und dem Jurypreis.